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Mittel des phraseologischen Ausdrucks (лекція)

ПЛАН

1. Stilistische Klassifikation der Phraseologoschen Fügungen.

2. Die Ausdrucksmöglichkeiten der Phraseologismen.

3. Okasionelle phraseologische Wortverbindungen

Vom stilistischen Standpunkt aus unterscheidet man zwei große Gruppen phraseologischer Fügungen:

1. Phraseologische Fügungen, die funktional differenziert sein können, aber keine semantisch-expressive Stilfärbung besitzen (sog. lixische Einheiten).

2. Phraseologische Fügungen verschiedenster semantisch-expressiver Stilfärbung, d.h. stehende Wortverbindungen, bei denen sich die Verkehrsfunktion mit der Ausdrucksfunktion verbindet und diese sogar in den Vordergrund rückt (sog. expressive Phraseologie; Phraseologie im eigentlichen Sinn des Wortes).

Dazwischen befindet sich noch ein Übergangstyp, deren Vertreter teils zur ersten, teils zur zweiten Gruppe stehenden Wortverbindungen gehören.

Die erste Gruppe phraseologischer Fügungen umfaßt Äquivalente eines Einzelwortes, nicht emotional, in wörtlicher oder übertragener Bedeutung; im Vordergrund steht die nominative Funktion.

Hierher gehören folgende Untergruppen:

1. Substantivische oder verbale Wortverbindungen. Das sind meistens die Fachausdrücke mit stilistischer Nullexpressivität, obwohl sie oft starke funktionale Stilfärbung haben.

Bilanz ziehen; ein Gesetz verabschieden; Bericht erstatten; zum Ausdruck bringen.

Manche Fügungen dieses Typs verlieren, weil sie im Sprachverkehr intensiv verwendet werden, allmählich ihren fachlichen Charakter. Durch die allgemeine Verbreitung wurde ihre funktionale Stilfärbung verwischt. Man kann hierher auch ehemalige Fachsausdrücke einreihen, die heute schon funktional unbegrenzt geworden sind: dicke Milch, roter Wein, wilde Rose.

2. Adverbiale genetivische Wortverbindungen:

gesenkten Hauptes; leichten Schrittes; stehenden Fußes.

Derartige stehende Wortverbindungen können gleicherweise in sämtlichen Stilen verwendet werden.

3. Verbale Wortverbindungen; bestehend aus einem abstrakten Substantiv und einem Verb oder Hilfsverb. Allerdings gehört nur ein Teil dieses grammatisch-strukturellen Typs seiner stilistischer Charakteristik nach in die Gruppe der lexischen Einheiten, die nichtexpressieve Fügungen:

Aufsehen machen (erregen), Angst( Hunger, Sehnsucht) bekommen; in Erfüllung gehen; Nutzen bringen.

Zur expressiven Phraseologie gehören stehende Verbindungen, die

einen Einzelbegriff ausdrücken (Idiome, Zwillingsformeln);

einen abgeschlossenen Gedanken in Satzform mitteilen ( Sprichwörter, Aphorismen, Sentenzen, Losungen;

eine Mittelstellung zwischen den beiden Typen einnehmen ( stehende Vergleiche).

Hier treten Emotionalität, Expressivität, Überzeugungskraft in der Vordergrund.

Unter den Idiomen meinen wir stehende Verbindungen, die einen Einzelbegriff ausdrücken, in der Regel stark expressiv und bildhaft.

Eine lange Leitung haben, den Kopf in den Sand stecken; j-m die Augen öffnen.

Die Hauptmasse der Idiome besitzt umgangsprachliche Stilfärbung, in der Richtung zum Familiären hin. Ziemlich groß ist die Zahl der groben Idiome.

J-d um den Finger wickeln; j-d über das Maul fahren; das stinkt zum Himmel; auf die Nerven gehen; ihm fällt das Herz in die Hose, in die Schuhe.

Die Zwillingsformeln (Wortpaare) drücken meist einen Begriff tautologisch aus.

Mit Ach und Krach; mit Mühe und Not; über Stock und Stein; Angst und Beine.

Die zweite Untergruppe der Expressiven Phraseologie bilden die stehenden Verbindungen, die einen abgeschlossenen Gedanken in Satzform mitteilen – die Sprichtwörter.

Dem Inhalt nach sind sie meistens lehrhaft:

Schmiede das Eisen, solange es heiß ist. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Wer einem anderen die Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Was die semantisch-expressive Stilfärbung betrifft, so sind die Sprichwörter meistens einfach-literarisch oder literarisch-umgangsprachlich. Das hängt mit ihrer belehrenden Tendenz, mit ihrer inhaltlichen Verallgemeinerung zusammen.

Unter dem Namen „geflügelte Worte" werden Ausdrücke aus nachweisbaren Quellen ( Mytologie, Bibel, Literatur, Worte großer Dichter und Denker) zusammengefaßt. Sie fliegen von Mund zu Mund, man vergießt oft den Namen des Autors.

Verweile doch, du bist so schön! ( J. W. Goethe. Faust.) Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nicht.( Schopenhauer) Egoismus ist Einsamkeit ( Schiller).

Zu dieser Gruppe gehören die Sentenzen, Aphorismen und Losungen bekannter Staatsmänner, Gelehrten, Philosophen u. a. m. Hierher gehören auch stehende Verbindungen, die einen Einzelbegriff ausdrücken, sobald die der obengenannten Bedingung entsprechen: Die bessere Hälfte, den Rubikon überschreiten ( das heißt entscheidende Handlung unternehmen).

Der Terminus „geflügelte Worte" beschrenkt sich nicht bloß auf der Phraseologie. Auch Wortzusammensetzungen können „geflügelt" sein, wie z. B. Das Damoklesschwert ( Sinnbild füt eine ständig über dem Menschen schwebende Gefahr) oder sogar Einzelwörter, z. B. Heureka!

Obwohl die Gruppe der „geflügelten Worte" in struktureller Hinsicht sehr mannigfaltig ist, besitzt sie doch eine einheitliche semantisch-expressive Stilärbung: sie schwenkt zwischen einfach literarisch und gewählt:

Die Traiben sind noch sauer. (Äsop)

Dem Glücklichen schlägt keine Stunde. ( F. Schiller)

Die dritte Untergruppe bilden stehende Vergleiche.

Weiß wei Schnee, faul wie eine Drohne, klar wie Kristall.

Dei stehende Vergleiche sind zum überwiegenden Teil literarisch-umgangsprachlich und Familiär gefärbt:

Störrisch wie ein Esel; dastehen wie die Kuh vorm neuen Tor.

Der wichtigste Ausdruckswert der expressiven phraseologischen Fügungen in der expressiven phraseologischen Fügungen in der geschlossenen Rede besteht darin, das Gesagte anschaulich, lebendig und emotional zu machen, ihm Nachdruck und Überzeugungskraft zu verleihen. Sie verrät die persönliche Einstellung des Sprechenden zum Gegenstand seiner Rede, zeigt seine Bewertung der betreffenden Ereignisse.

Nach ihrer emotional-expressiven Färbung kann man die stehenden Wortfügungen zur Erzeugung von stilistischen Schattirungen verschiedener Art verwenden (ironisch, witzig, feierlich).

Sie können dem Text verschiedene Kolorite verleien. Ihr gebrauch hängt von dem Großzusammenhang. Das können wir am Beispiel eines Phraseologismus sehen.

Mit allen Wassern gewaschen sein- erfahren und raffiniert sein.

( W. Hildesheimer über Morzarts „ Figaro"): Doch auch Barbara ist mit manchem Wasser gewaschen, sie wird sich zu trösten wissen. – Abschwächung.

( C. Wolf, Kein Ort. Nirgends): Woher nur die Selbstgewißheit, daß es eine Schuldigkeit ist, jenen Mächten, die mit allen Wassern, aich mit Blut, gewaschen sind, ihren Namen zu entreißen? – Drammatische Verstärkung.

(feuilletonische Glosse): Die Clevernette ist eine mit allen Wassern Gewaschene, Von allen Hunden Gehetzte, durch alle Feuer Gegangene. Daher ihre völlige Unempfindligkeit. – Ironisch-satirische Verstärkung.

Ein weiterer wichtiger Ausdruckswert der expressiver Phraseologie besteht in ihrer Eignung als Mittel von Humor, Spott und Satire aufzutreten.

Durch Erweiterung, durch unpassende Ersetzung einzelner lexischer Elemente, durch Kontamination und verschiedene grammatische Änderungen werden sie zu Witzworten, gebräuchlich sowohl im Alltagsverkehr als auch in Publizistik und schönen Literatur.

Scherzhafte Erweiterungen: ein Mann, ein Wort – eine Frau, ein Wörterbuch.

Unpassende Ersatz eines lexischen Elements der Fügung: schlank wie eine Tanne entstellt zu schlank wie eine Tonne.

Der Goethesche Ausspruch :

Alles in der Welt läßt sich ertragen,

Nur nicht eine Reihe von schönen Tagen –

wird im Volksmund parodiert zu :

Alles in der Welt läßt sich ertragen,

Nur nicht eine Reihe von dummen Fragen.

3.Verbreitet sind ferner scherzhafte Kontaminationen, wie z. B. Die Verschmelzung von Idiomen:

Spiele nicht mit dem Schießgewehr, den es fühlt wie du den Schmerz.

( Kontamination aus: Spiele nicht mit dem Schießgewehr, denn es könnte geladen sein! Und : Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es Fühlt wie du den Schemerz.

Die Wortfügungen eignen sich zu allen möglichen semantisch-stilistischen Modifikationen, zu Analogen nach bestimmten grammatisch-strukturellen Modellen. So können zu stilistischen Zwecken nach einem phraseologischen Vorbild okasionelle Verbindungen entstehen.

In der Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache kann man in manchen Untergruppen der austauschalten Komponenten durch neue wahrnehmen, die moderne Begriffe bezeichnen. Z. B. Die Phraseologismen mit dem Wort „Groschen":

Endlich ist der Groschen gefallen (endlich hat er kappiert, verstanden);

Diese Wendung kommt von der Verwendung eines Groschens zur Ingangsetzung eines Verkaufsautomaten. Diese neue Erfindung zieht eine Reihe von Idiomen mit dem gleichen Grundkomponente hervor. Z. B. : der Groschen fällt fix( man begreift schnell); der Groschen klämmt (man begreift den Zusammengang nicht ganz).

Unterschiedliche stehende Wortverbindungen phraseologischen Typs neigen zur Bildung von semantisch-stilistischen Variationen bestimmten Ausgangsmodellen.

Analogienbildungen – Weißés Gold (Baumwolle), Analogie zur Schwarzes Gold.

Sehr verbreitet sind gemeinsprachliche Variationen auf Grund sprachlicher Bilder, aber danach mit gleichem oder Ähnlichem Gesammtsinn der Fügung im Ganzen.

Zum Ausdruck der Beurteilung dumm, verrückt sein gebraucht man die Wendungen:

Einen Sonnenstich haben; einen kleinen Dachschaden haben.

Oben waren nur einige wichtige Formen der Transformation an Unterschiedlichen Typen illystriert. Es gibt noch eine große Zahl der Möglichkeiten von individuellen semantisch-stilistischen Variationen phraseologischen Fügungen.

Література

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